
Die Mehrheit der Webuser liest nur fünf oder weniger Nachrichtenseiten, um sich zu informieren. Zwar sind die wenigsten Nutzer nur einer einzigen Informationsquelle im Web treu, doch die Auswahl an verschiedenen Webseiten ist dennoch recht begrenzt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von Pew Research hervor.
Nur wenige wollen zahlen
Während andere Befragungen bereits von einem höheren Bezahlwillen der Nutzer sprachen, wollen laut der Pew-Untersuchung nur sieben Prozent der User für den Zugang zu irgendeiner Webseite Geld ausgeben. Auch bei jenen, die sich selbst als ziemlich loyal gegenüber einer einzelnen Seite einstufen, liegt die Zahlungsbereitschaft nur bei 19 Prozent. Aus Sicht vieler Nachrichtenseiten wäre es aber bereits ein Erfolg, wenn fünf bis zehn Prozent der Nutzer für die Inhalte bezahlen würden.
Insgesamt entfallen 80 Prozent des Traffics in den USA auf nur 199 verschiedene Newsseiten, während es ein Angebot von Tausenden Plattformen gibt, wie ebenfalls aus dem Pew-Bericht hervorgeht.
Originalquellen verzichtbar
Die Online-Leser beschränken sich nicht nur auf wenige Quellen, sondern scheinen auch häufig mit ein paar Informationshappen zufrieden zu sein. Denn wie eine Outsell-Befragung Ende Januar zeigte, verzichten Google-News-Nutzer gerne auf die Originalquellen. Nur die Hälfte liest auf den Webseiten der Urheber weiter (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100121002/).
Quelle: pressetext.ch